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 Warnung:

Noch einmal: Lieber Anfänger
- LASSEN SIE DIE FINGER VOM HENOCHISCHEN! DAS IST KEIN WITZ,
SONDERN BITTERER ERNST!


Ansonsten: wer nicht hören will, muß fühlen (hoffentlich Sind Sie hinterher noch in der Lage, daraus zu lernen). Diese Seiten sind allerhöchstens illustratives Material für Sie, und ausschließlich für wirklich Erfahrene Praktiker gedacht. Die Energien in den Schleiern sind so stark, daß sie eine einzelne Seele ganz beiläufig zerquetschen können.



Die Meisterschaft der dreißig Æthyre

        In der henochischen Engelsmagie gibt es neben der modernen Elementarmagie ein einzigartiges System der Einweihung, der hohen Magie.  öffnet die Tore zu den 30 Æthyren. Der uns am nächsten gelegene ist TEX, der 30. Æthyr. Der am weitesten entfernte ist LIL, der 1. Æthyr. Aleister Crowley war der erste Mensch, der alle Æthyre durch Visionen erschloß, sie in seiner Vision gesehen und durchquert hatte und das Gesehene schriftlich der Nachwelt überlieferte. Sein Werk "Liber CDXCII - Vision and Voice" ist jedem zu empfehlen, der sich eingehend mit den Æthyren befassen will.

          Jeder Schleier wird regiert von 3 oder 4 Geistern, den Regenten. Deren Siegel oder Zeichen sind in den vier Elementartafeln zu finden. Keines der Siegel gleicht dem anderen und die Zugehörigkeit der Regenten zu den Elementen birgt in sich das versteckte Bindeglied zwischen beiden Bereichen: Der Elementarmagie und dem hohen Weg der Einweihung.

 

          Die 30 Æthyre werden in einigen Werken (Schueler, James) ähnlich wie eine Zwiebelschale dargestellt. Der innerste Æthyr, TEX, ist unserer normalen Welt am nächsten. Interessanterweise habe ich in meiner eigenen schamanischen Forschung bemerkt, daß es viele schamanische Unter- und Oberwelten gibt, die miteinander durch eine Achse (manche würden diese Achse als Weltenbaum interpretieren) verbunden sind. Fliegt man weit und schnell genug diese Achse hinauf oder hinunter, so beginnt sie sich zu krümmen und einen Ring zu bilden. Mit der Geschwindigkeit, die dazu notwendig ist, kann ich mich aus dem Ring herausschleudern und mich in einer Art Konzeptionsebene wiederfinden, die mir verdeutlichte, daß die henochischen Elementartafeln quasi die Matrizen unserer Realität bilden. Die Æthyre sind jenseits dieser Konzeptionsebene, liegen als weitere Dimension im rechten Winkel zu dieser Ebene. Mit dem 19. Schlüssel nun können diese Æthyre eröffnet und bearbeitet werden. Dabei ist es aber wichtig anzumerken, daß man im erdnächsten, dem 30., beginnt, und sich langsam, Schleier für Schleier "nach oben" durcharbeiten muß. Einen Æthyr auszulassen kann fatale Folgen haben. Schon bearbeitete können jedoch frei besucht werden. Unten eine graphische Darstellung der 30 Æthyre in ihrer Anordnung. Ich entnahm sie Geoffrey James Werk "The Enochian Magick of Dr. John Dee" - einem der besten Bücher über das henochische System der Magie.

 

        Die Natur meines eigenen Ansatzes führt dazu, daß ich die einzelnen Schleier nur langsam durchschreiten kann. Meine Reise ist in diesem Jahr, 2010, zu Ende gegangen und ich konnte alle dreißig Æthyre teilweise mehrfach bereisen und erfahren. Ich gehe gewöhnlich folgendermaßen vor:

        Zuerst analysiere ich den zu bearbeitenden Schleier in den rational erfaßbaren Aspekten der Kabbalah. Gedankliche Reflektionen über den Æthyr und seinen Implikationen werden angestellt und alle Gouverneure genau untersucht. Da ich kein allzugroßer Kabbalist bin, falle ich gerne in die freie Assoziation und gehe manchmal recht diskordisch mit dem Berechnungen um. Jeder Schleier wird bis zu dreimal von mir bereist. Zwischen den Reisen können einige Tage vergehen, ehe ich die Erfahrungen verarbeitet habe und weiterschreite. Zwischen den einzelnen Schleiern vergehen manchesmal längere Zeiträume. Derzeit bereite ich ein Buch vor, in dem ich alle Visionen zusammenfasse und kommentiere. Allerdings wird mich diese Arbeit noch eine ganze Weile in Anspruch nehmen, da die Visionen zum Teil extrem vielschichtig sind.

        Den memorierten 19. Ruf vibriere ich in normaler Gesprächsgeschwindigkeit. Gegen Mitte der Vibration verschiebt sich die Realität und der Schleier wird geöffnet. Bis zum Ende hin stabilisiert sich die Ausstrahlung und ich visualisiere ein Tor, auf dem in oktariner Farbe die drei henochischen Symbole des Schleiers glühen. Anschließend durchschreite ich dieses Tor und starte mein Diktiergerät. Alles was ich spreche, wird aufgezeichnet. Eine solche Bearbeitung dauert etwa 45 Minuten, manchmal auch länger. Die Arbeit mit den Æthyren ist generell fraktaler Natur. Das bedeutet, daß man endlos lange einen einzigen Æthyr bearbeiten kann, um immer tiefer in ihn einzutauchen. Eine Arbeit an einem Æthyr ist nie zu Ende, auch wenn man weiterschreitet und einen höheren bearbeitet. Die Visionen sind außerdem trotz einem gemeinsamen Nenner sehr subjektiv. Beispielsweise sind Crowleys Visionen äußerst stark komprimiert und thelemitisch geprägt, während meine eigenen eher meinem schamanischem Hintergrund entsprechen.

 

 

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