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Liber Loagaeth

Das Liber Loagaeth

        In der Engelsmagie ist das Liber Loagaeth, das von Dee auch "Liber Mysteriorum Sextus et Sanctus" genannt wird, der bizarrste und bisher am wenigsten verstandene Teil. Es besteht aus zweimal 48 Tafeln - wie in den  ist die erste Tafel nicht wiedergegeben - in einer von den Rufen unterschiedlichen Sprache, die am ehesten als "protohenochisch" bezeichnet werden kann, denn sie enthält Sprachelemente der Sprache, in der die Rufe verfasst sind. Es handelt sich wahrscheinlich nicht um eine Frühform des Henochischen, sondern viel eher um eine parallel existierende Sprachform. Das Buch der Weisheit der Engel sollte von Dee in der Symbolschrift der Engel niedergelegt werden. Eine Version des Buches sollte auf silbernen Seiten niedergelegt werden, deren Seiten die Maße acht Zoll auf sieben Zoll hat: "Bind up together, 48 leaves; whose skin shall bear silver: Whose perimeter shall be 30 inches, in length; 8, in breadth 7." Im Manuskript "Sloane 3188" wird beschrieben, welche Funktion das Liber Loagaeth eigentlich besitzt:

 

fol. 101b: "From it would be restored the holy bokes, which haue perished euen from the begynning, and from the first that liued. And herein hathe deciphered perfect truth from imperfect falsehode. True religion from false and damnable errors with all Artes; which are propre to the use of man, the first and sanctified perfection: Which when it hath spread a while, THEN COMMETH THE ENDE."

"Durch dieses Buch können die von Anfang an verlorenen heiligen Bücher wiederhergestellt werden. Hierin ist die Wahrheirt enthalten die wahre Religion von falscher unterscheiden hilft und dem Nutzen der Menschheit zugänglich macht. Die heilige Einheit wird wieder hergestellt und wenn sich diese eine zeitlang ausgebreitet hat, wird das Ende kommen."

     
  Was die Angaben über ein silbernes Buch betrifft, die die Engel John Dee mitteilten, kann ich heute im modernen Zeitalter der Computer eine interessante Interpretation derselben Passage bieten: Es könnte sich dabei um eine Vision einer CD handeln, die auch silberbeschichtet hergestellt werden, oder eine silbrig metallische Oberfläche besitzen. Wir dürfen diese Angaben des Engels nicht immer allzu wörtlich nehmen, wenn es um zukünftige Ereignisse geht. Zu jener Zeit gab es keine der modernen Erfindungen und das Verständniss der Naturgewalten dämmerte erst langsam. Die Sprache der Engel konnte daher zwangsläufig nur die Begriffe gebrauchen, die damals bekannt waren, um Informationen mitzuteilen, die heute sicher anders formulierbar wären. So steuere ich durch die PDF-Version des Liber Loagaeths und meiner HTML-Version zu einer Weiterverbreitung des Buches bei und vollziehe damit auch eine Aufgabe, die in der Bedeutung des Liber Loagaeths beinhaltet ist.

        Über das Liber Loagaeth ist in der magischen Szene eine Lesart im Umlauf, die behauptet, es sei eine verschlüsselte Form des bei H.P. Lovecraft erwähnten Necronomicons. Mir ist leider der Autor entfallen, der diese Behauptung aufgestellt hat. Soweit ich mich erinnern kann, seien die Tafeln absichtlich in Kelleys Handschrift aufgezeichnet worden, da Kelley bei bestimmten Schriftzeichen die Basislinie durchbrach. Angeblich könne durch die Verteilung der durchbrochenen Kästchen eine Art Code gefunden werden, der dann die Siegel und Texte des Nekronomikons enthielt. Bis heute ist aber vom Autor die von ihm angeblich erstellte Softwarelösung für den Code nicht publiziert worden, was eine Verifikation der Behauptung ermöglicht hätte. Obwohl damit diese Version der Interpretation in den Bereich der Fälschung gestellt werden kann, funktioniert das dort gezeigte magische Paradigma sehr gut, wie ich mehrfach erlebe. Ebenso hat das Voynich-Manuskript, welches in einer unbekannten Handschrift überliefert ist, nichts mit dem Liber Loagaeth gemeinsam, wie ich als Behauptung auch schon irgendwo einmal gelesen oder gehört habe.

        Die Quellenlage des Liber Loagaeth ist sehr dürftig. Bisher wurde nur eine elektronische Version auf CD von Joseph Peterson veröffentlicht, die aber nur als HTML Version vorliegt. Die ersten Tafeln wurden in Sloane 3188 niedergeschrieben, die folgenden Tafeln dieses Werkes sind neben vier Tafeln des  in Sloane 3189 überliefert - es gibt nur diese eine Kopie dieser Quadrate in Edward Kellys Handschrift. Durch Fügung kam ich in den Besitz einer Ablichtung des Manuskriptes, welches ich als Referenz benutzte. Bei Casaubon ist die  als Beispiel der Buchstabenquadrate des Liber Loagaeth angegeben, neben einem Fragment der beiden ersten Tafeln. Zwischen Sloane 3677 und 3189 gibt es bei den ersten beiden Tafeln einige Unterschiede in der Schreibweise, wobei ich die von Sloane 3189 bevorzuge. Im Internet gibt es mehrere Teilveröffentlichungen des Liber Loagaeth, in denen Versuche unternommen wurden, einzelne der Tafeln zu analysieren und zu verstehen. Ich halte diese Versuche sämtlichst für Fehlinterpretationen und gehe nicht weiter darauf ein. Die wenigen Worte, die in ihrer Übersetzung bekannt sind, kann ich hier wiedergeben:

  • gohed (johed): Der immerwährende Eine & alle Dinge sind von dem Einen abhängig.
    gohed ascha: Der Eine Gott
    canse: Mächtig
    cruscanse: Mächtiger
    pola: Zwei gemeinsam
    pala: Zwei getrennt
    iaisg: Der immerwährende Eine und unsichtbare Gott
    galsagen: Die göttliche Kraft, die den Engel der Sonne erschaffen hat
    tohcoth: Dieser Name beinhaltet die Anzahl aller Feen, die der Menschlichkeit am nächsten sind
    Vors mabberan: Wie nun, was hast du mit uns zu tun?
    gemeganza: Dein Wille geschehe
    padgze: justitia a numine divino sine labe
    congamphlgh: Das Feuer, das die menschliche Brust belebt. Der heilige Geist
    phamah: Ich werde geben
    Arphe: Ich verlange nach dir, oh Gott
    apachana: Die schleimigen Dinge, die aus Staub gemacht sind
    donasdoga matastos: Die lodernden und ewigen Feuer die eingeschlossen wurden um die zu bestrafen, die verbannt wurden.
    lu: Von einem
    gohoachma: Sum quod sum - Ich bin der ich bin
    nostoah: Es war am Anfang
    iurehoh: Ein Wort, das umschreibt, was Christus in der Hölle machte.
    lana zuraah: Bete zu Gott
    amgedpha: Ich werde neu beginnen
    amzes naghezes Hardeh: Der universelle Name von ihm der alles erschuf sei gepriesen und erhoben in alle Ewigkeit.
  •         In der henochischen Magie ist die Zahl sieben sehr wichtig. Bisher hat noch niemand darüber nachgedacht, ob die einzelnen Tafeln des Liber Loagaeth nicht auch in einem magischen Siebenerquadrat angeordnet werden könnten. Eine solche Anordnung könnte durchaus bei John Dee bekannt gewesen sein. Die magischen Zahlenquadrate mit der Siebenerkantenlänge sind der Venus zugeordnet. Das Liber Loagaeth bestünde dann aus zweien dieser Quadrate: alle Vorderseiten und alle Rückseiten der einzelnen Blätter auf jeweils ein magisches Quadrat ausgelegt, wobei das 49. Quadrat jeweils leer bleibt, da der letzte Ruf, das letzte Quadrat in der henochischen Magie immer leer bleibt, unformulierbar. Eine Seitenlänge eines solchen Quadrats besitzt dann die Ausdehnung von 2401 Buchstaben. Insgesamt besitzt ein Loagaethquadrat dann 117649 Einzelzellen.
  •  

oagaeth seg loxi brincr
larzed dox ner habzilb adnor
doncha larb vors hirobra
exi ur zedmp taiip chimvane
chermach lendix nor zandox

 

Hinweise zu der Notation:

        Die Tafeln , , , , ,  &  unterscheiden sich von den anderen dadurch, daß sie anscheinend zu verschiedenen Zeitpunkten vervollständigt wurden. So wurden die Schriftzeichen in verschiedener Orientierung aufgezeichnet: orange Schriftzeichen sind um 135° gegen den Uhrzeigersinn gedreht und rote um 45° im Uhrzeigersinn gebeugt. Warum dies so ist, bliebt unklar. Möglicherweise haben die einzelnen sechs Tafeln untereinander eine Beziehung, die durch die gebeugten Zeichen angedeutet wird. Großgeschriebene Schriftzeichen erscheinen ausschließlich um 135° gedreht, so daß es sich bei diesen Spalten möglicherweise um eine Reihe von Namen

 

 

10Marion Burke 2000 - 2017

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